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Was Triggerpunkte sind und was Dir Ärzte über sie verschweigen!

Triggerpunkte am menschlichen Körper
geschrieben von Faszien Gesundheit
Wie können wir dir helfen?

Was sind Triggerpunkte?

Die meisten Menschen haben noch nie von ihnen gehört, geschweige denn dein Arzt spricht über sie…

Triggerpunkte!

Triggerpunkte sind kleine Knoten in der Muskulatur, die wiederum Schmerzen an anderen Stellen im Körper verursachen können.

Triggerpunkte Übersicht Anatomie

Triggerpunkte Übersicht

Um diese verlagerten Schmerzen loszuwerden, muss die Ursache, also die Knötchen im Muskel, behandelt werden.

Die wahre und zumeist noch tieferliegende Ursache, dass Schmerzen überhaupt entstehen können, sind zumeist Fehlbelastungen im Alltag oder im Allgemeinen viel zu wenig Bewegung!

Wenn Du aus beruflichen Gründen viel sitzt, solltest Du unbedingt mit regelmäßiger Bewegung den notwendigen Ausgleich schaffen.

Vor allem beim Sitzen solltest Du dich zwingend immer wieder selbst beobachten und dich daran erinnern, möglichst aufrecht zu sitzen.

Du kannst hier und da auch deine Sitzposition verändern, auch mal “mümmeln”, dagegen spricht nichts.

Aber, gerade die Postion mit ständig krummen Rücken, dem songenannten “Rundrücken”, nach vorne gefallenen Schultern und nach hinten gekippten Becken, solltest Du dauerhaft unbedingt vermeiden!

Zurück zu den Triggerpunkten…

Herauszufinden, ob es sich bei deinem Leiden um Triggerpunkt initiierte Schmerzen handelt oder ob der “Fundort” auch der tatsächliche “Tatort” ist, um es im CSI-Jargon zu formulieren, ist manchmal nicht ganz so einfach…

Vorallem weil viele Ärzte oftmals vorschnell Diagnosen stellen, die am Ende zu nichts führen, außer vielleicht zu einem chronischen Schmerzleiden…

Sogennante Trigger-Schmerzen werden auch als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet. Leider werden diese Punkte von vielen Therapeuten und Ärzten nicht als Auslöser für Schmerzen erkannt.

Unsachgemäße oder falsche Behandlung kann die Probleme gar vergrößern oder sogar zu Verletzungen führen.

Leichtere Verspannungen und Verklebungen der Faszien, kannst Du einfach mit einem Faszienball oder einer Faszienrolle selbst behandeln.

Zudem kannst Du dich bei Bedarf einer speziellen Triggerpunkttherapie unterziehen.

Du kannst das Ganze aber natürlich auch erst mal selbst in die Hand nehmen und schauen inwieweit Du dir auch selbst helfen kannst.

Wortwörtlich. Mittels Selbstmassage.







Triggerpunkte selbst behandeln

Woran erkenne ich, ob ich betroffen bin?

Manchmal plagt man sich mit chronischen Schmerzen, die aber keiner eindeutigen Diagnose zugeordnet werden können. Denn die verspannte Muskulatur ist mit MRT oder Röntgen nicht sichtbar.

Oft wird dann auf Verdacht behandelt oder die Probleme werden der Kategorie psychosomatischer Schmerz zugeordnet. Das Ergebnis ist oft genug eine Verschlimmbesserung des Zustands.

Traurig aber wahr…

Wenn die Probleme vom Arzt nicht klar zugeordnet werden können und herkömmliche Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, klassische Physiotherapie etc. keine Wirkung zeigen, könnten durchaus Triggerpunkte der Auslöser sein.

Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein.

Unglaublich!

Triggerpunkte sind höchstwahrscheinlich für eine Vielzahl von Schmerzsyndromen verantwortlich, insbesondere für Schmerzen myofaszialen Ursprungs.

Diese Art von Schmerzen werden oftmals als myofasziales Schmerzsyndrom bezeichnet, was lediglich bedeutet, dass Schmerzen von Faszien und Muskeln ausgelöst werden.

Zum Beispiel bei Ischiasproblemen, Knie- und Leistenschmerzen, Schmerzen und Blockaden im Iliosakralgelenk (Kreuzweh), Chronische Achillessehnenschmerzen, Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentzündung und Schultersteife.

Aber auch Kopfschmerz und Migräne, Gefühlsstörungen in den Händen oder Füßen, Kiefergelenkssperre und -dysfunktionen, Ohrenschmerzen und langwierigen Heilungsverläufe nach Verletzungen oder Operationen.

Man wäre damit aber in guter Gesellschaft, denn bis zu 80% aller Schmerzpatienten leiden unter dem Myofaszialsyndrom, also unter den Triggerpunkten.

Außer Schmerzen gibt es zudem noch weitere Indizien, die auf dieses Problem schließen lassen.

  • Spannt sich deine Muskulatur bei Belastung übermäßig an?
  • Dauert es deutlich länger als normal, bis sich bestimmte Muskeln wieder vollständig entspannen?
  • Wird deine Muskulatur schneller müde und hat weniger Kraft als gewöhnlich?

Wenn Du eine dieser Fragen mit “Ja” beantwortet hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass bestimmte Muskeln von den Nerven nicht mehr richtig angesteuert werden könnnen.

Das ist ein eindeutiges Alarmzeichen, das möglicherweise auf ein Triggerpunktproblem schließen lässt.

Was sind Triggerpunkte im Detail?

Die Muskulatur und damit unsere Bewegungsabläufe, arbeiten durch ein konstantes An- und Entspannen. Der Nerv gibt den elektrischen Reiz an den Muskel, worauf dieser mit einer Kontraktion antwortet.

Ist die Tätigkeit verrichtet, erschlafft der Muskel wieder auf seinen Grundtonus (Tonus=Spannung).

Doch manchmal funktioniert dieses System nicht mehr ideal. Dann tritt die Entspannungsphase nicht mehr ein und die Muskelfasern bleiben im Halbt-Acht-Modus.

Das führt zu den allseits bekannten Verspannungen, zu kleinen Knötchen, die aus zusammengezogenen Fasern bestehen. Das kann man sich wie bei einem dauerhaften kleinen Krampf vorstellen.

Eine recht unangenehme Vorstellung.

Diese Knötchen wiederum verkürzen dann die gesamte Muskulatur, sodass sie weniger elastisch ist, schlechter reagiert und zudem auch noch die Knochen oder Sehnen, an denen sie ansetzt, in eine ungewöhnliche Position ziehen.

Dadurch kann es zu Dysbalancen, Schmerzen und Irritationen kommen.

Tool zum Behandeln von Triggerpunkten

Behandlung von Triggerpunkten

Der Körper aber bemerkt natürlich, dass in diesen Regionen etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und sendet Schmerzsignale aus.

Doch je nachdem, wie diese weitergeleitet werden, kann man den Schmerz direkt im Gebiet spüren oder er strahlt in andere, teilweise recht weit entfernte Sektoren aus.

Ein bekanntes Beispiel ist der Spannungskopfschmerz, der oftmals von Triggerpunkten im Nacken ausgelöst wird.

Dieses Phänomen macht es sehr schwierig zu erkennen, wo das tatsächliche Problem beheimatet ist und so werden oft die falschen Regionen behandelt.

Was sind die Ursachen der Schmerzpunkte?

Triggerpunkte können immer dann entstehen, wenn die Funktion der Muskulatur gestört wird. Das kann bei Fehlbelastungen sein, bei Überbeanspruchung oder, im Gegensatz dazu, wenn die Muskulatur nur unzureichend gefordert wird.

Ein weiteres großes Problem, das bei sehr vielen Menschen zu Triggerpunkten im Nackenbereich führt, ist Stress.

Denn hier kommt noch ein Instinkt aus den Anfängen der Menschheit zum tragen. Damals gehörte es zu einer der wichtigen Schutzmechanismen, den Kopf zwischen die Schultern zu ziehen und unseren Hals- und Nackenbereich dem Feind nicht ungeschützt zu präsentieren.

Zudem ist es in unseren Genen noch vorprogrammiert, die mittlerweile nicht mehr so zahlreich vorhandenen Haare zu sträuben.







Triggerpunkte im Nacken selbst behandeln

Deshalb spannt sich die Muskulatur unwillkürlich an, sobald wir erschrecken, in Stress geraten oder uns fürchten. Und diese Anspannung fördert dann die Entstehung von Triggerpunkten.

Bei Haltungsschäden oder in einer unnatürlichen Position übernehmen Muskelgruppen die Stützfunktion, die dafür nicht vorgesehen sind.

Sie sind überfordert, während andere Bereiche gar nicht aktiviert werden. Wieder ein Ungleichgewicht, dass diese Mini-Verspannungen verursachen kann.

Dasselbe gilt für Gelenke, die nicht reibungslos funktionieren, oder etwas aus der Achse gekommen sind.

Überall dort, wo Muskulatur unnatürlich eingesetzt wird, sind die Voraussetzungen für Triggerpunkte gegeben.

Das ist gerade in unserer heutigen Zeit mit vielen sitzenden Tätigkeiten, stundenlanger Büroarbeit am Computer und nur wenig sportlicher Betätigung ein großes Problem…

Deshalb klagen heutzutage auch immer mehr Menschen über Rücken-, Nacken-, Kopf- und Gelenkschmerzen.

Welche Menschen sind zumeist betroffen?

In unserer heutigen Berufswelt, aus der die Arbeit am Computer nicht mehr wegzudenken ist, steigt auch das Risiko für Triggerschmerzen.

Ein immer größer werdender Teil der Werktätigen verbringt den Arbeitstag im Sitzen. Der Kopf ist dabei meist starr auf den Monitor gerichtet und die Arme sind nach vorne zur Tastatur gewinkelt.

Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem da, dass das unmöglich gut für den Organismus sein kann.

Ergonomische Büromöbel sind zwar auf dem Vormarsch, doch noch lange nicht flächendeckend im Einsatz.

Frau am Arbeitsplatz mit Schmerzen

falsche Sitzhaltung verursacht Triggerschmerzen

Auch in der Freizeit verbringen immer mehr Menschen einen Großteil der Zeit am Computer oder an den mobilen Endgeräten, weshalb auch in dieser Phase viel zu wenig für die Regeneration getan wird.

Wie bereits erwähnt sitzen die meisten Menschen vor allem völlig falsch, was sich ebenfalls erschwerend zum Gesamtbild fügt.

Wobei zu langes Sitzen generell nicht wirklich etwas Gutes ist, egal wie “gut” man sitzt…

Entstehungsgründe von Triggerpunkten

Immer die gleichen Bewegungsabläufe

Man kennt das noch aus Zeiten der Fließbandarbeit. Die Angestellten mussten 8 Stunden und mehr pro Tag praktisch die gleichen Handgriffe ausführen und waren zu stets identischen Bewegungen gezwungen.

Eigentlich ist es aber auch heute noch ähnlich…

Es werden oft nur einseitig bestimmte Muskelgruppen beansprucht, andere wiederum, werden teilsweise gar nicht bis wenig aktiviert.

Das kann dann ganz einfach dazu führen, dass Triggerpunkte entstehen. Und das alles nur, da nicht für genügend ausgleichende Bewegung gesorgt wurde.

Inaktivität

Wenn du deine Muskeln nicht immer wieder und über längere Zeiträume hinweg entweder dehnst oder streckst, führt das unweigerlich zu Komplikationen.

Der menschliche Körper ist nicht zum regungslosen Verharren in irgendwelchen Stellungen konzipiert. Das ständige Dauersitzen oder Dauerstehen, macht unsere Muskulatur schwach und anfällig.

Darum ist es ratsam, sich immer wieder zwischendurch zu bewegen, denn nicht nur deine Muskulatur, sondern auch dein Nervensystem braucht ausgewogene Tätigkeit und Abwechslung.

Überlastung durch körperlichen Stress

Akuter anatomischer Stress tritt dann auf, wenn die Muskulatur abrupt überlastet wird. Das kann sowohl absichtlich geschehen, zum Beispiel, wenn du einen schweren Gegenstand aufhebst, aber auch wenn du plötzlich stolperst oder ausrutscht.

Was passiert wenn Triggerpunkte unbehandelt bleiben?

Werden die Triggerpunkte nicht behandelt, so werden nicht nur die Schmerzen stärker, sondern es kommt auch zu Schäden am Bewegungs- und Stützapparat.

Denn die verkürzte und schmerzhafte Muskulatur bringt Gelenke, Knochen und Sehnen in eine noch unnatürlichere und abweichendere Position, wodurch am Ende ein Teufelskreis mit oftmals fatalen Folgen entstehen kann.

Man beginnt mit der Zeit eine Schonhaltung einzunehmen, wodurch die Muskulatur noch stärker irritiert wird.

Die ständige Anspannung und falsche Bewegung führt im Laufe der Zeit zu schnelleren Abnutzungserscheinungen.

Zum Glück ist die Behandlung dieses Problems eigentlich denkbar einfach, denn man kann nicht nur einen speziellen Therapeuten aufsuchen, sondern auch tatsächlich selbst Hand anlegen.

Dazu zukommen wir nun…

Behandlungsmöglichkeiten

Triggerpunkte können auf zwei Arten behandelt werden:

Zum Einen durch die Triggerpunktmassage eines Therapeuten oder zum Anderen in der Selbstbehandlung. Wir sehen uns diese beiden Formen und die jeweiligen Vor- und Nachteile nun etwas genauer an und erklären dir die üblichen Techniken:

Die Triggerpunktmassage:

Triggerpunktmassagen werden meist von Physiotherapeuten oder Osteopathen durchgeführt, die zum Beispiel im Fasziendistorsionsmodell (FDM) speziell ausgebildet sind.

Der Therapeut übt bei der Behandlung Druck auf den exakten Schmerzursprung aus und hält diesen ca. 10-15 Sekunden. Dadurch wird dieser Muskelknubbel aufgedehnt und beginnt sich, wieder zu entspannen.

Nach dieser Zeit wirst du bemerken, wie der anfängliche Schmerz nachlässt und sich ein angenehmes Wärmegefühl ausbreitet, denn der Muskel wird wieder durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Das ganze wird dann zwischen einem und vier Mal durchgeführt, je nach Art und Stärke der Verspannung.

Frau bei Triggerpunktmassage

Triggerpunktmassage

So kann sich der Muskel nach der Behandlung selbst regenerieren und die “Phantomschmerzen” unter denen du womöglich gelitten hast, lösen sich normalerweise zwischen sofort und 2 Tagen nach der Behandlung auf.

Manches mal sind aber auch mehrere Therapiesitzungen nötig, vor allem, wenn die Problematik schon chronisch geworden ist. Du kannst dir fast sicher sein, wenn der Triggerpunkt aufgelöst wurde, sind auch die Probleme weg.

Bei der Triggerpunktmassage arbeitest du eng mit dem Therapeuten zusammen. Du kannst ihm ziemlich gut und präzise die nötige Rückmeldung geben, ob er den genauen Punkt erwischt hat, wie und wohin der Schmerz ausstrahlt und wann er nachzulassen beginnt.

alle Methoden der Triggerpunkttherapie in einem Buch beschrieben

Arbeitsbuch Triggerpunkttherapie

Am meisten profitierst Du, wenn du das Geschehen in deinem Körper während der Behandlung möglichst genau beobachtest und auch beschreiben kannst. Denn so ist eine zielgerichtete Behandlung wesentlich besser möglich.

Auch hilft Dir eine Therapiesitzung wuderbar, ein Gefühl dafür zubekommen, wo genau Du eventuell auch später die Selbstbehandlung ansetzen kannst.

Die Methoden:

  • Druck mit dem Daumen oder der Faust
  • Ausstreichen und Bewegen des Triggerpunktes
  • Stoßwellentherapie

Je nach Art des Schmerzes, nach Ort und Auswirkung, entscheidet der Therapeut über die geeignete Methode.

Die Vorteile:

  • Die Verhärtungen werden gelöst und nach kurzer Zeit vergeht der Schmerz.
  • Das Schmerzmuster des Triggerpunktes zeigt genau, wo die tatsächliche Ursache eines Problems liegt und welche Schmerzen davon ausstrahlen.
  • Recht schnelle Diagnostik

Die Nachteile:

  • Der Therapeut spürt den Schmerz nicht selbst und kann sich nur auf Erfahrungswerte und Ausbildung verlassen.
  • Leider werden die Kosten für eine Triggerpunkttherapie nur selten von der Krankenkasse übernommen.

Die Selbstbehandlung

Auch bei der Selbstbehandlung geht es hauptsählich darum, den Triggerpunkt durch gezielten Druck zu lösen. Das ist allerdings nicht immer einfach, da sich viele dieser schmerzhaften Verspannungen am Rücken oder an schwer zugänglichen Stellen befinden.

Glücklicherweise gibt es aber auch immer mehr Hilfsmittel, von einfach und günstig, bis komplex und teuer, die dir bei der Triggerpunkte-Selbtsbehandlung helfen.

Wenn du bestimmte Stellen gut erreichst, kannst du aber wie der Therapeut auch, Daumen, Ellenbogen oder Faust einsetzen.

Die Methoden:

  • mit Daumen oder Faust
  • mit Geräten und Hilfsmitteln: z.B. Tennisbälle, Massagerollen oder Massagestäbe

Die Vorteile:

  • Schmerzen können jederzeit behandelt werden.
  • Man selbst spürt am besten, wo der Schmerz sitzt.
  • Kostengünstige Alternative zur Triggerpunkttherapie.
  • Abhängigkeitlosigkeit von äußeren Faktoren

Die Nachteile:

  • Unsachgemäße oder falsche Behandlung kann die Probleme in seltenen Fällen vergrößern.

So funktioniert die Selbstbehandlung:

Höre gut in dich hinein, shließe die Augen und suche die schmerzhafte Stelle, bis du bemerkst, dass du sie ganz exakt erreicht hast. Das spürst du vor allem daran, dass der Schmerz zumeist in weiter entfernte Regionen ausstrahlt.

Übe dann mit den Händen oder einem Hilfsmittel 10-15 Sekunden lang Druck aus, bis der Schmerz abebbt und die Anspannung der Entspannung weicht.

Wiederhole das ganze 3-4 Mal. Nun solltest du bemerkten, dass die Stelle besser durchblutet ist und sich wieder weich und geschmeidig anfühlt.

Wenn Du etwas fortgeschrittener bist, kannst Du punktuellen Druck auch gut und gerne 45-60 Sekunden und länger ausüben. Du bekommst mit der Zeit ein Gespür dafür, wie lange Du aktiven Druck aussüben musst.

Das perfekte Einsteiger-Tool in die Triggerpunkte Selbstbehandlung

4-Punk Triggerpunktmassage mit einem Gerät

4-Punkt Massagegerät

  • ideal für die Selbstmassage
  • kraftvolle Massage von Schultern, Rücken, Arme, Beine, etc.
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  • perfektes Ganzkörper-Triggerpunkte-Massagegrät

Das 4-köpfige-Massage-Tool kostet keine 10 € und ist direkt bei Amazon erhätlich.

Wie heißt es so schön:

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit der Zeit un dem nötigen Engagement, wirst Du eine intensivere Beziehung zu deinem Körper aufbauen können.

Ballmassage im Liegen:

Diese Art der Selbstbehandlung eignet sich für alle Stellen, die mit den Händen nicht gut erreicht werden können.

Das können Verspannungen der Gesäßmuskulatur, ebenso wie Schmerzen im Schulter- und Rückenbereich sein. Aber auch die Hüften bzw. Hüftstrecker lassen sich damit gut ausrollen.

Du legst dich dabei ganz einfach auf den Boden oder auf eine dünne Yogamatte und platzierst den Ball direkt auf dem Triggerpunkt. Versuche den Triggerpunkt als erstes natürlich zunächst einmal zu finden.

Durch das Körpergewicht wird automatisch Druck ausgeübt und der Punkt stimuliert. Halte auch hier die Spannung, bis der Schmerz langsam nachlässt und wiederhole den Vorgang 3-4 Mal.

Trigger-Punkt-Massage mit Ball im Liegen

Ballmassage im Liegen

Alternativ kannst Du dich auch ganz leicht bewegen, sodass der Ball den Muskelstrang unter der Haut leicht verschiebt.

Ballmassage im Stehen:

Für die Arm- und Schultermuskulatur und den Nacken kannst du mit einem kleinen Faszienball gezielt auf den Schmerzpunkt drücken.

Das hat den gleichen Effekt wie mit dem Daumen, nur dass die Rundung des Balles etwas größer ist und damit einen größeren Bereich abdeckt.

Selbstbehandlung von Triggerpunkten im Stehen mit einem Ball

Ballmassage im Stehen

Alternativ kannst du hier direkt auf dem Triggerpunkt leichte, kreisende Bewegungen mit dem Ball ausführen, bis der Schmerz nachlässt.

Zeit und Wiederholungen wie oben bereits beschrieben.

Die Massagerolle:

Massagerollen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, weicher oder härter, glatt oder mit Noppen, mit Griff oder soagar mit Vibration.

Faszienrolle zum Massieren von Triggerpunkten

Die Massagerolle

Lege dich für diese Technik auf den Boden und lege die Massagerolle unter deinen oberen Rücken oder Nacken. Rolle leicht hin und her und du wirst spüren, wie die Triggerpunkte anspringen.

Nun kannst du entweder in dieser Position verharren, bis der Schmerz langsam nachlässt, oder den Muskelstrang mit minimalsten Bewegungen durch die Rolle verschieben.

Zeit und Wiederholungen wie oben.

Der Massagehaken:

Der Nacken- und Schulterbereich besteht aus vielen kleineren Muskelsträngen, die sich oft etwas unterhalb der großen Muskulatur verstecken.

Mit einem Massagehaken kommt man ganz hervorragend auch an die tieferliegenden Knötchen heran.

Der Massagehaken ist spazierstockförmig, wenn auch deutlich kleiner als das Gehhilfsmittel, mit einem runden Knubbel am Ende, mit dem der Daumen- oder Ellenbogendruck des Therapeuten simuliert wird.

effektive Selbmassage mit Kunststoff Massagehaken

Massagehaken aus Kunststoff

Mit dem Massagehaken können ganz gezielt Triggerpunkte um das Schulterblatt, im seitlichen und vorderen Halsbereich, den Füßen, im Nackenareal, um das Schlüsselbein und in der Schulter- und Armmuskulatur, sowie in vielen weiteren Körperregionen gelöst werden.

Dazu tastest Du am Besten mit dem Knubbel des Stabes den schmerzhaften Bereich ab, bis du genau die Stelle erreicht hast, an der der Schmerz am Stärksten ist oder Du bemerkst, dass es bei Druck auszustrahlen beginnt.

Triggerpunkte selbst behandeln mit Massagehaken

Massagehaken aus Holz

Halte jetzt den Druck für mindestens 10-15 Sekunden lang, bis der Schmerz nachlässt und wiederhole das ganze 3-4 mal. Mit fortschreitender Erfahrung kannst Du den gleichen Druck dann auch gut und gerne deutlich länger ausüben.

Triggerpunktmassagetool aus Holz

kleiner Massagehaken aus Holz

Du merkst wenn der schmerzliche Punkt langsam nachgibt. Erhöhe aber nicht zwingend den Druck, sondern vielmehr die Zeit auf dem Druckpunkt.

TIPP:
Bei unserer heutzutage hauptsächlich sitzenden Lebensweise und der häufigen Beschäftigung mit Computern und Smartphones, wirst Du wahrscheinlich seitlich neben der Wirbelsäule im Nacken- und Schulterbereich – in Sachen Triggerpunkte – fündig werden.

Sowie rund um das Schulterblatt, in der Vertiefung oberhalb des Schlüsselbeins und oberhalb deiner Achselhöhle bilden sich sehr leicht Verspannungen in der Muskulatur.

S-förmiger Massagehaken:

Der S-förmige Massagehaken ist ein wahres Allroundmassagegerät. Er ist wie der Name schon vermuten lässt s-förmig und ist mit diversen Knäufen versehen.

Diese sind so angeordnet, dass die häufigsten Triggerpunkte ideal selbst massiert werden können, indem man das Allroundgerät anlegt und ein wenig gezielten Druck aud die entsprechende Körperregion ausübt.

Einteiliger Massagehaken in blau für Rückenmassage und Triggerpunktbehandlung

S-förmiger Massagehaken

So kannst du die Knötchen in der Muskulatur wunderbar einfach und ganz gezielt, sehr effektiv selbst behandeln.

Mit den weiteren runden Knöpfen des Massagehakens können die schmerzhaften Muskelverhärtungen im Nacken- und Schulterbereich, in der Rückenmuskulatur, auf den Fußsohlen, auf den Handballen oder den Handkanten und in jedem Bereich der Beine punktgenau stimuliert werden.

Die Knäufe sind auch noch unterschiedlich groß, sodass ein Druck, wie bereits oben beschrieben, mit dem Daumen wie auch mit dem Ellenbogen simuliert werden kann.

Mit dem S-förmigen Massagehaken verfährst Du wie mit dem klassischen Massagehaken, mit dem Unterschied, dass Du noch viel mehr Möglichkeiten hast, die Größe des Druckbereichs und die Stärke anzupassen.

Mit den unterschiedlichen Knubbeln kannst Du selbst ein wenig experimentieren, wie du deine Verspannungen am effektivsten lösen kannst.

VERWENDET:

mobiles Massagetool zum auseinander nehmen für Ganzkörperanwendung

S-förmiger Massagehaken (2-teilig)

Vorallem durch die Größe bedingt, kannst Du auch noch gewisse Hebel ansetzen und die Selbstmassage noch leichter und effektiver gestalten!

Drei- und Vierpunktmassagegeräte:

Ein Mehrpunktmassagegerät hat meist einen Halteknauf und mehrere Beine mit kugelförmigen Enden, die den Daumendruck simulieren.

Triggerpunktbehandlung mit 3-Punkt Massagegerät

3-Punkt Massagegerät

Meist sind zwei dieser Kugeln so weit von einander entfernt, dass sie genau die Triggerpunkte im Nackenbereich treffen und Du nur etwas Druck ausüben musst.

4-Punk Triggerpunktmassage mit einem Gerät

4-Punkt Massagegerät

Für alle anderen Muskelverhärtungen kannst Du je nach Lage eines oder mehrere der Beine des Tools einsetzen.

Besonders praktisch ist dieses Massagegerät für den Hals- und Nackenbereich, Triggerpunkten im Gesicht, im Kiefer oder in der Kuhle oberhalb des Schlüsselbeins, für die Brustmuskulatur und alle recht leicht erreichbaren Stellen.

Aber auch Hände und Füße kannst Du mit Hilfe dieses Massage-Tools relativ gut selbst behandlen.

Die Anwendungsdauer ist ähnlich wie bei allen anderen Triggerpunkte-Selbtsmassage Tools. Triggerpunkte also mindestens ür 10-15 Sekunden 3-4mal gezielt behandeln.

Massageroller:

Der Massageroller wird ähnlich wie eine Massagerolle verwendet. Er ist mit glatter Oberfläche oder mit Noppen erhältlich, die die Triggerpunkte zusätzlich stimulieren sollen.

Im Gegensatz zur Massagerolle ist der Roller aber wesentlich dünner und hat zwei Handgriffe; er sieht also aus wie eine Art Nudelholz.

Mit dem Roller können Rücken und Rückseite der Beine im Liegen behandelt werden, indem man sich drauf legt und die schmerzhafte Stelle genau auf einer der Noppen, falls beim Roller vorhanden, platziert. Außerdem können der Arm-, Brust-, Bauch-, Oberschenkel- und Hüftbereich ausgerollt werden.

Massagerolle zum behandeln von Triggerpunkten

Massageroller

Mit dem Massageroller wird vor allem die Technik angewendet, bei der der Triggerpunkt unterhalb der Haut minimal verschoben und dadurch gelockert wird. Bei dieser Technik stimulierst Du den Triggerpunkt und das Areal so lange, bis der Schmerz leichter wird.

Wiederhole das Ganze 3-4 mal. Danach kannst du den ganzen Bereich auch noch lockern, wenn dir das gut tut.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Ausführungen der obengenannten Massagegeräte. Welches davon du auswählst, hängt davon ab, wo dein Hauptproblemgebiet liegt und von deiner persönlichen Vorliebe ab.

Am Besten, Du probierst einfach verschiedene Arten der Selbstmassage und Hilfsmittel aus, bis Du die Tools gefunden hast, die für dich am besten funktionieren und dir am meisten helfen.

TIPP:
Gerade Massagehaken haben einen entscheidenen Vorteil gegenüber den klassischen Massagerollen:

Sie können deutlich punktueller angewendet werden und somit wirklich hartnäckige Triggerpunkte auflösen.

Ein Massgeroller, bzw. eine Faszienrolle durchblutet zumeist nur das Gewebe und löst dabei nur oberflächliche Faszienverklebungen auf.

Achtung:

Wie bei jeder Selbstbehandlung können durchaus bestimmte Dinge auftreten. Wenn du bemerkst, dass der Druckschmerz nach 10-15 Sekunden nicht nachlässt oder sogar stärker wird, suche einen Arzt oder Fachmann auf.

Denn dann kann es sein, dass du die Technik nicht ganz korrekt anwendest oder dass es sich nicht um einen Triggerpunkt handelt.

Vorbeugende Maßnahmen und Ursachenbekämpfung

Wenn ein Triggerpunkt nach der Behandlung immer wieder kommt, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass etwas in diesem Bereich nicht stimmt.

Daher solltest Du in diesem Fall einen Experten zu Rate ziehen und gemeinsam mit ihm auf Ursachenforschung gehen.

Gründe können wie bereits erwähnt eine falsche Sitzhaltung, verschobene Wirbel, ein Gelenk das nicht richtig in der Gelenkkapsel sitzt, etc. sein

Wenn die Ursache erst einmal erkannt ist, kann sie gezielt durch Heilgymnastik oder auch durch Adaptionen am Arbeitsplatz behoben werden.

Generell ist immer ein ausreichendes Maß an Bewegung ideal, um Schmerzen und Verspannungen zu lösen.

Auch Yoga und Dehnübungen können helfen, bestehende Probleme zu lösen oder schon präventiv Triggerpunkte zu verhindern.

Mehr Beweglichkeit durch Stretchen

Stretching

Denn mit einer Behandlung alleine ist es nicht getan. Triggerpunkte erinnern dich daran, sorgsam mit deinem Körper umzugehen, gut auf ihn zu achten und dem inneren Schweinehung keine Chance zu bieten, wenn es um Sport und Bewegung geht.

Fazit:

Triggerpunkte sind kleine Muskelverhärtungen, die unterschiedlichste Schmerzen und Probleme hervorrufen können und für über 80% der Beschwerden von Schmerzpatienten verantwortlich sind.

Oft strahlen sie auch in benachbarte Körperregionen aus, sodass man nicht mehr genau weiß, wo der Ursprung des Dilemmas lokalisiert ist.

Das führt leider nicht selten zu falschen Diagnosen und Therapien…

Bleiben diese Muskelknubbel unbehandelt, werden sich mit der Zeit nicht nur chronische Schmerzen, sondern auch Haltungsschäden und Abnützungserscheinungen einstellen.

Doch mit dem Wissen um Triggerpunkte und ihre unangenehmen Begleiterscheinungen, kannst Du dich nun entweder in die Hände eines ausgebildeten Therapeuten begeben oder dich dank der beschriebenen Techniken und Hilfsmittel selber schnell und zielgerichtet von diesen quälenden Muskelknubbeln befreien.

Höre gut auf deinen Körper und probiere verschiedene Möglichkeiten aus, bis Du die für dich perfekten Tools gefunden hast…

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Dieser Artikel behandelt ein gesundheitliches Thema. Er dient explizit nicht zur Selbstdiagnose und ersetzt auch keine ärztliche Diagnose. Bitte lesen und beachten Sie unbedingt unsere Hinweise zu gesundheitlichen Themen.

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Was Triggerpunkte sind und wie Du sie selbst behandeln kannst
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Was Triggerpunkte sind und wie Du sie selbst behandeln kannst
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Wir zeigen Dir was Triggerpunkte sind und wie Du sie ganz einfach selbst behandeln kannst. Schmerzursachen sind oft chronische Muskelverspannungen
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