Glossar

Massage: Ursprung und Entwicklung einer zeitlosen Kunst

Massage eine zeitlose Kunst
geschrieben von Faszien Gesundheit

Massage als Technik und Werkzeug

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen können leicht entstehen und haben heutzutage vielerlei Ursachen.

Über-, Fehl- aber auch Unterbelastung können dazu betragen. Auch Zahn- oder Kiefergelenksprobleme, sowie unsere Psyche können dazu beitragen, dass sich sich Muskeln und Gewebe verspannen oder gar verkürzen.

Aus diesen Gründen sollte zunächst einmal ermittelt werden, wo die Beschwerden entstehen. Diese nicht ganz einfache Ursachenforschung kann schon eine kleine Detektivarbeit sein.

Eine Möglichkeit Muskelverspannungen zu lösen ist das “durchkneten” der Muskulatur. Kneten, betasten bedeutet im arabischen “Massage“.

Eine Massage dient zur mechanischen Relaxation der Muskulatur, des Bindegewebes, und der Haut durch Dehnung oder ausüben von Druck mit bestimmten Techniken und Massagegriffen auf bestimmte Körperregionen.

Massage aus aller Welt

Es gibt unzählige Massagearten. Einige sind entspannend und sanft, andere anregend und vitalisierend.

Akupressur, Aromatherapie-, Ayurveda-, Bindegewebs-, Breuß-,
Bürsten-, Colon-, Deep-Tissue-, Esalen-, Fussreflexzonen-, Hot-Stone-, Klang-, Punkt-, Reflexzonen-, Schröpfkopf-, Shiatsu-, Wellnessmassage sind nur einige Massagearten, die heute angeboten werden und weit verbreitet sind.

Und so individuell wie der Mensch ist, muss jeder für sich einzelne für sich selbst entscheiden, welche Art der Massage am besten zu ihm passt.

Eine klassische Massage in Verbindung mit Aromaölen wie Johanneskrautöl, dem einige Tropfen ätherisches Lavendelöl beigefügt wurden, kann bei Muskelschmerzen und Verspannungen wahre Wunder wirken

Das Bindegewebe, neumodisch Faszien, das auch als Stützgewebe des Körpers bezeichnet wird, umfasst viele Gewebearten.

Neben dem Blutgefäßen winden sich die Lymphgefässe durch die Fazien. Durch die Lyphgefässe werden Nährstoffe zu den Zellen und Abfallprodukte des Zellstoffwechsels von den Zellen weg transportiert.

Der Lymphfluss wird ausschließlich durch die Bewegung der Muskulatur aktiviert und erhalten.

Bewegst du dich also nicht ausreichend (durch z.B. langanhaltende Bildschirmtätigkeit oder längere Krankheit) kann es sein, das der körpereigene Klebstoff Fibrin, der eigentlich kleine Wunden verschließen soll, das umliegende Fasziengewebe verklebt.

Massagetechniken

Ein Masseur kann durch folgende Techniken Muskeln, Bindegewebe und Überhaut den ganzen Körper beeinflussen:

Streichen

Lange und gleichmäßige Streichbewegungn zum Herzen mit gleichzeitig angewendetem, leichtem, unterstützendem Druck entspannen die Muskeln.

Das Streichen beeinflusst sowohl einen schnelleren Abfluss der Lymphflüssigkeit, als auch einen schnelleren Blutfluss

Kneten

Mit dem Kneten werden Verspannungen gelockert oder entfernt, einzelne Muskeln gegeneinander verschoben, gedehnt und aufgelockert.

Reiben

Mit Hilfe des Reibens werden Poren geöffnet und Blutgefäße erweitert, dadurch wird die Durchblutung verbessert und die Muskulatur kann sich entspannen.

Klopfen

Klopfen und leichtes Klatschen regt das Nervensystem und die Durchblutung der Muskulatur an.

Erschütterungen

Sie bewirken die Lockerung von Ablagerungen, die dann mit dem Blut abtransportiert und ausgeschieden werden können.

Was bewirkt eine Massagetherapie?

Massagen können die Muskulatur zunächst einmal entspannen. Durch eine Massagebehandlung wird die Muskulatur passiv in Bewegung versetzt.

Die Massage kann auch den Konsum von Schmerztabletten und Muskelrelaxanzien reduzieren. Des Weiteren können Massagen das Immunsystem anregen und dabei unterstützen Stress abzubauen.

Wie kann ich mir selber helfen?

Unser Körper ist noch immer auf dem Stand der Steinzeit.

Das heißt, dass wir eigentlich noch den ganzen Tag damit beschäftigt sein sollten für unser Überleben zu jagen und zu sammeln.

Heute beschaffen wir uns unsere Nahrung aber anders.

Sie liegt abgepackt im Supermarktregal und das Geld dafür verdienen wir uns oft, mit einer Tätigkeit am Schreibtisch.

Uns fehlt es einfach schlicht an Bewegung. Beispielsweise Faszientraining können wir ganz einfach selbst machen.

Yoga, Pilates, Tai Chi und Qi Gong tragen zur Stärkung unseres Fasziengewebes bei.

Auch eine Faszienrolle ist ein gutes Hilfsmittel zur Revitalisierung des Fasziengewebes.

Als Faszienrollen bezeichnet man zumeist feste Schaumstoffrollen zur Selbstmassage, die zur Stimulation des Fasziengewebes verwendet wird.

Auch das Schwingen und leichte Hüpfen auf einem Trampolin ist ein wunderbares Faszientraining.

Beim Schwingen und Hüpfen auf dem Trampolin werden alle großen Muskelgruppen angesprochen, Knorpel und Bandscheiben werden durch die Bewegung vitalisiert und mit Flüssigkeit versorgt und das Immunsystem gestärkt.

Ferner können Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind unsere Zellen in Schwung bringen.
Um Spannungschmerzen loszuwerden ist es also wichtig sich regelmäßig zu bewegen.

Dabei muss es nicht immer Sport im Fitnesscenter sein.

Schon regelmäßig ein flotter Spaziergang (bevorzugt in der Natur, in einem Wald oder Park) kann eine Stärkung der Muskulatur und der Seele bewirken.

Dieser Artikel behandelt ein gesundheitliches Thema. Er dient explizit nicht zur Selbstdiagnose und ersetzt auch keine ärztliche Diagnose. Bitte lesen und beachten Sie unbedingt unsere Hinweise zu gesundheitlichen Themen.

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▷ Massage: Ursprung und Entwicklung einer zeitlosen Kunst
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▷ Massage: Ursprung und Entwicklung einer zeitlosen Kunst
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Massage als Werkzeug, Massage als Technik, Faszienmassage mit Faszienrollen als neumoderner Entwicklungsschritt und logische Konsequenz ist
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Faszien Gesundheit

Kommentar

  • Toller Beitrag!

    Ich habe nicht gewusst, dass es so viele verschieden Arten von Massagen gibt.
    Eine Freundin hat mir von der Hot Stone Massage erzählt. Das hört sich echt spannend an! Dies möchte ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren!

    Grüße
    Nadine

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