Ernährung

Was ist basische Ernährung und wie gesund ist sie wirklich?

Gemüsekorb mit basischen Lebensmitteln
geschrieben von Faszien Gesundheit

Was ist basische Ernährung

Unter basischer Ernährung wird eine spezielle Ernährungsweise verstanden, die häufig in der alternativen oder komplementären Medizin zur Anwendung kommt. Wer sich rein basisch ernährt, soll weitgehend auf säurebildende Nahrungsmittel verzichten. Die basenhaltige Ernährungsform soll einer Übersäuerung des Körpers und damit verbundenen Folgeerkrankungen vorbeugen.

Was sind basische Lebensmittel?

Welche Lebensmittel dürfen Menschen zu sich nehmen, die sich ausschließlich basisch ernähren?

Zu den dafür erlaubten Produkten gehören vor allem Gemüse und viele Obstsorten. Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich, dass diese naturbelassen sind und der Anbau biologisch ist. Die Produkte können – soweit möglich – roh verzehrt werden, aber auch schonend gekocht beziehungsweise gegart werden.

Gemüsekörbe mit basischen Lebensmitteln

basische Lebensmittel

Achte immer auch auf die weiteren Zutaten, die du für die Zubereitung deiner Mahlzeiten verwendest – wie zum Beispiel das Öl. Kochst du mit Öl, ist es wichtig, dass dieses von guter Qualität ist – ansonsten helfen Dir die biologischen Produkte auch nicht!

Dass sich der Mensch nicht von Obst und Gemüse alleine ernähren kann, ist klar. Du kannst die pflanzlichen, basenhaltigen Produkte als einen zentralen Teil deiner Nahrung betrachten, der jedoch mit anderen Produkten kombiniert oder verfeinert wird. Hierbei gilt es zu bedenken, dass nicht alles, was säurehaltig ist, von vornherein schlecht und damit zu verurteilen beziehungsweise zu meiden ist. Es gibt nämlich auch die so genannten guten Säuren. Diese sind beispielsweise in manchen Nusssorten, aus Getreide/Vollkorn hergestellten Lebensmitteln oder Sojaprodukten enthalten.

Besonders viel schädliche Säure enthalten hingegen Zucker – und demzufolge auch alle Süßigkeiten – sowie Nudeln, Weißbrot, Fleisch und Alkohol. Es kann jedoch festgehalten werden, dass kleine Mengen Fisch im Normalfall durchaus gut verträglich sind. Problematischer verhält es sich hingegen mit den Milchprodukten. Lebensmittel wie Käse, Joghurt oder Milch enthalten schädliche Säuren.

Fastfood und Snacks

Lebensmittel mit schädlichen Säuren

Wer bereits mit erhöhten Säurewerten zu kämpfen hat, sollte vor allem Produkte aus Ziegen-, Schaf- oder Kuhmilch meiden. Auch mit Fleisch und Eiern ergibt sich dasselbe Problem. Besonders schädlich sind darüber hinaus Fertiggerichte und Saucen. Von den Getränken zählen noch Tee, Kaffee und Mineralwasser, das Kohlensäure enthält, zu den „schlechten Säuren“.

An Hand dieser Aufzählung wird bereits deutlich, wie schwierig es sein kann, sich rein basisch zu ernähren. Es ist eigentlich fast unmöglich, sich dauerhaft ausschließlich von dafür in Frage kommenden Produkten zu ernähren. Wenn etwa zwei Drittel der Ernährung aus basenreichen Lebensmitteln bestehen, gilt dies jedoch als basische Ernährung. Im Idealfall besteht deine Nahrung also aus zwei Dritteln basenbildender Lebensmittel und einem Drittel säurebildender Produkte. Oft wird auch ein Säure-Basen-Verhältnis von 30 zu 70 Prozent genannt.

Abgesehen von dem Säure- oder Basengehalt der Produkte fällt auch sofort auf, dass die basenreichen Lebensmittel die gesünderen Produkte sind. Die in den basischen Lebensmitteln enthaltenen Stoffe können vom Körper leicht aufgenommen und gut verarbeitet werden. Anders verhält sich dies mit den stark säurehaltigen Produkten, die zur Folge haben können, dass der Körper übersäuert.

Bist du Vegetarier oder Veganer, kannst du dich natürlich ebenfalls basenüberschüssig ernähren. Da es eine große Auswahl an pflanzlichen Lebensmitteln gibt, haben es Veganer und Vegetarier meist sogar besonders leicht. Vegane Ernährung, die Fleisch, gebratene Lebensmittel sowie Milch ablehnt, ist zwar deshalb nicht automatisch säurefrei, aber auf jeden Fall basenreicher als die Ernährung des Durchschnittsbürgers. Eine Umstellung ist deshalb also in diesem Fall weniger groß und aufwändig.

Zusätzliche Unterstützung

Leidest du bereits unter einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht ist es oft schwierig, dieses allein durch eine Nahrungsumstellung zu beseitigen. Dies erfordert oft ein hohes Maß an Konsequenz und ist meist mit einer großen Umstellung verbunden, da lange gepflegte Ernährungsgewohnheiten aufgegeben werden müssen. Wenn Du deinen Körper auf basenreiche Ernährung umstellst, ist es von großer Bedeutung, dass Du auch deine Trinkgewohnheiten überdenkst. Am besten trinkst Du viel stilles Wasser sowie Kräutertees – selbstverständlich ungezuckert! Hat dir dies alles zu wenig Geschmack, kannst Du natürlich auch frisch gepresste Furchtsäfte oder verdünnte Gemüsesäfte zu dir nehmen.

Kräutertee wird aus einer Glaskanne eingegossen

Kräutertee

Daneben gibt es aber auch Nahrungsergänzungs- und Heilmittel, welche die Basenbildung unterstützen. Derartige Präparate gibt es in vielen verschiedenen Formen und sie können innerlich oder äußerlich angewendet werden.
Zum Einnehmen eignen sich Tabletten oder Pulver, für die äußerliche Anwendung gibt es zum Beispiel Badezusätze.

Basenbildende Mittel enthalten meist viele Mineralstoffe und Kräuter. Sie beschleunigen den Säureabbau im Körper und sorgen für eine raschere Ausscheidung.

Entscheidest Du dich für die Anwendung solcher Präparate, ist es jedoch ratsam, dies vorab mit einem Arzt zu besprechen. Schließlich können bei jeder Einnahme ungewollte oder ungeahnte Nebenwirkungen auftreten und durch ein klärendes Gespräch im Vorhinein können derartige Effekte vermieden werden.

3 Dosen mit Nahrungsergänzungsmitteln für basische Ernährung

Liebscher & Bracht Nahrungsergänzungsmittel

Der Säure-Basen-Haushalt eines Körpers ist jedoch nicht einzig und allein von der Ernährung abhängig. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Faktoren, die negativ oder positiv auf dieses Gleichgewicht einwirken können. Die Übersäuerungsgefahr kann beispielsweise durch die Einnahme gewisser Medikamente ansteigen. Auch Personen, die ständig einen stressreichen Alltag zu bewältigen haben, sind stärker gefährdet. Darüber hinaus kann das Rauchen den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflussen und Menschen, die keinen Sport treiben und sich kaum bewegen, können ebenfalls schneller von Problemen betroffen sein. Es ist aber auch möglich, dass eine andere, bereits bestehende, organische Erkrankung – etwa der Niere oder der Lunge – dafür verantwortlich ist, dass die überschüssigen Säuren nicht ordnungsgemäß ausgeschieden werden können.

Der pH-Wert des Körpers

Ein wichtiger Indikator bezüglich des Säure-Basen-Haushalts ist der pH-Wert des Körpers. Die für den pH-Wert gängige Skala wird mit Zahlen von 1 bis 14 beziffert, wobei die Mitte – also 7 – als neutral gilt. Liegt der pH-Wert in einem Bereich unterhalb von sieben, ist er sauer; liegt er über 7, gilt er als basisch.
Von einer Übersäuerung des Körpers spricht man, wenn eine Störung des Säure-Basen-Haushalts vorliegt. Dies bedeutet wiederum, dass jene Organe, die im Falle eines gesunden Körpers im Basenbereich sein sollten, einen zu hohen Säuregehalt aufweisen und jene Bereiche, die eigentlich sauer sein sollten, einen zu hohen pH-Wert haben.

pH Skala von sauer bis basisch

Skala – pH Werte

Ein saurer pH-Wert ist nicht generell schlecht, im Gegenteil, für gewisse Teile des Körpers sind saure Werte wünschenswert. Für Magen und Dickdarm sind zum Beispiel saure Werte ganz normal. Dein Blut, dein Bindegewebe, ein großer Teil des Dünndarms sowie Lymphe und Gallenflüssigkeit sollten jedoch bei einem pH-Wert von über 7 liegen.

Positive Veränderungen durch basische Ernährung

Wenn Du beschließt, dich basenreicher zu ernähren, bedeutet dies wie erwähnt nicht, dass dein Körper fortan nur pH-Werte über 7 aufweist. Dies wäre nicht gesund und würde dir im Endeffekt genauso schaden wie der umgekehrte Fall.
Jedoch sorgt eine basenüberschüssige Ernährung dafür, dass wichtige Organe deines Körpers die notwendigen Werte zurückbekommen. Auf diese Weise kannst Du deinen Körper entsäuern. Wenn sich deine messbaren Werte verbessern, wirst du dies an den entsprechenden Zahlen ablesen können – doch das wird bei weitem nicht der einzige Vorteil sein. Durch die vermehrte Aufnahme von gesunder, vitaminreicher Kost, wirst du dich bald besser und allgemein fitter fühlen.

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, wird meist nicht so schnell müde, was wiederum zur Folge hat, dass der Alltag leichter zu handhaben ist.

Durch basenreiche Kost ergeben sich jedoch noch zahlreiche andere Vorteile. Zum Beispiel bist Du durch diese Ernährungsform viel weniger gefährdet, an Gewicht zuzunehmen, als Leute, die ihrem Körper vermehrt säurehaltige Speisen zuführen. Menschen, die unter Übergewicht leiden, sollten ihren Körper meist einer gründlichen Entsäuerung unterziehen, bevor sie eine Diät beginnen. Dies ist ihnen jedoch selten bewusst.

Außerdem vernichtet basenhaltige Ernährung schädliche Bakterien und Pilze, die sich aufgrund ungesunder Nahrungsaufnahme im Körper angesammelt haben.

Übersäuerung und die Symptome dafür

Wenn der Körper übersäuert ist und lange Zeit nichts dagegen unternommen wird, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Ein übersäuerter Organismus führt oft zu starken Kopf- und Rückenschmerzen oder dauerhafter Müdigkeit. Außerdem ist es möglich, dass eine lange andauernde Übersäuerung den Ausbruch bestimmter Krankheiten begünstigt: Krankheiten wie Gicht, Osteoporose, Rheuma oder Herz-Kreislauf-Probleme, von denen oft ältere Menschen betroffen sind, werden nicht selten in den Zusammenhang mit zu säurehaltiger Ernährung gebracht. Langfristig kann ein ständiger Säureüberschuss die Zellen verändern und sich enorm negativ auf die Gesundheit eines Menschen auswirken.

Mann schläft auf Schreibtisch

ständige Übermüdung durch Übersäuerung

Allgemein ist es jedoch so, dass das Thema Übersäuerung und Symptome als eher schwierig gilt. Gerade dieses Fehlen von charakteristischen Anzeichen macht es Betroffenen oft schwer, überhaupt zu erkennen, dass sie ihren Körper entsäuern sollten. Neben den bereits genannten Beschwerden können auch Muskelschmerzen, leichte Übelkeit oder Sodbrennen Anzeichen eines Ungleichgewichts des Säure-Baden-Haushaltes sein. Manchmal leiden Betroffene auch unter Haarausfall, brüchigen Nägeln oder ihre Haut neigt zur Schuppenbildung. Symptome für eine Übersäuerung können also nicht nur empfunden werden, sie können sich auch nach außen hin sichtbar bemerkbar machen.

Leidest du unter einem – oder auch mehreren – dieser Symptome, muss dies jedoch nicht zwangsläufig heißen, dass dein Körper übersäuert ist. Wenn Du ständig Kopfschmerzen hast oder oft mit Rückenschmerzen kämpfst, dann kann dies ein Hinweis auf zu hohe Säurewerte sein, genauso gut ist es aber möglich, dass diese Beschwerden ganz andere Ursachen haben. Willst Du dir völlig sicher sein, ob deine Beschwerden etwas mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun haben oder nicht, hilft im Endeffekt nur die Überprüfung des pH-Werts.

Das Beste ist natürlich, Du lässt einen solchen Säureüberschuss gar nicht erst entstehen und wer sich gesund und ausgewogen ernährt, hat damit meist ohnehin keine Probleme.







10 Basische Lebensmittel

Weist dein Körper erhöhte pH-Werte an den falschen Stellen auf, ist es höchste Zeit, deine Ernährung genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Gute ist, dass Du ganz einfach selbst dein bisheriges Ernährungsverhalten ändern kannst. Dies ist im Grunde mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden und Du tust deinem Körper einen großen Gefallen. Deine Werte werden sich bald normalisieren und zusätzlich wird dein Immunsystem durch die Aufnahme der gesunden Produkte gestärkt.

Ein gänzlicher Verzicht auf jene Produkte, die die so genannten schädlichen oder schlechten Säuren beinhalten, ist jedoch nicht empfehlenswert. Dein Körper braucht auch Energie – wofür vor allem Protein ein wichtiger Stoff ist. In pflanzlichen Lebensmitteln ist zwar auch Eiweiß enthalten, aber dieses wird vom Körper schlechter aufgenommen und verwertet, als dies beim tierischen Eiweiß der Fall ist. Ein gänzlicher Verzicht auf Fleisch, Fisch und Eier ist also nicht unbedingt gesund.

Eine basenhaltige Ernährung ist zwar gesund – es hilft Dir aber nicht, wenn Du deinen Säurehaushalt reduzierst und die Folge davon ein anderer Mangel ist. Du kannst die strenge basenreiche Ernährung gewissermaßen als eine Art Kur anwenden.

Das heißt, Du verzichtest über einen gewissen Zeitraum hinweg auf Säure produzierende Nahrung. Du streichst eiweißhaltige Produkte wie Fleisch oder Milch jedoch nicht für immer von deinem Speiseplan, sondern nimmst sie – nach der Kur – wieder in regelmäßigen Abständen zu Dir.

Die Säure-Basen-Tabelle

Die Einteilung in basische und säurehaltige Lebensmittel beziehungsweise die Aufgliederung in „gute“ und „schlechte“ Säuren kann leicht verwirrend erscheinen.

Eine gute Möglichkeit, sich zurechtzufinden und den Überblick zu bewahren, ist die Säure-Basen-Tabelle. Diese Tabelle führt säurebildende und basische Lebensmittel auf.

Wenn Du Dir also nicht sicher bist, welche Nahrungsmittel nun wo einzuordnen sind, dann kann der Blick auf die basischen Lebensmittel in der Tabelle Abhilfe schaffen.

Basische Lebensmittel Tabelle

Basisches Obst

  • Äpfel
  • Ananas
  • Aprikosen
  • Avocado
  • Bananen
  • Birnen
  • Clementinen
  • Datteln
  • Erdbeeren
  • Feigen
  • Grapefruits
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Honigmelonen
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Kiwis
  • Limetten
  • Mandarinen
  • Mangos
  • Mirabellen
  • Nektarinen
  • Oliven
  • Orangen
  • Pampelmusen
  • Papayas
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Preiselbeeren
  • Quitten
  • Reineclauden
  • Stachelbeeren
  • Sternfrüchte
  • Trockenfrüchte
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Zitronen
  • Zwetschgen

Basisches Gemüse

  • Algen (Chlorella, Hijiki, Spirulina uvm.)
  • Artischocken
  • Auberginen
  • Bleichsellerie (Staudensellerie)
  • Blumenkohl
  • Bohnen (grün)
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Frühlingszwiebeln
  • Grünkohl
  • Gurken
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Knoblauch
  • Kohlrabi
  • Kürbisarten
  • Lauch
  • Mangold
  • Navetten
  • Okraschoten
  • Paprika
  • Pastinaken
  • Petersilienwurzel
  • Radieschen
  • Rettich (schwarz & weiß)
  • Romanesco
  • Rosenkohl
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Schalotten
  • Schwarzwurzel
  • Spargel
  • Spitzkohl
  • Süsskartoffeln
  • Tomate
  • Weisskohl
  • Wirsing
  • Zucchini
  • Zwiebeln

Basische Pilze

  • Austernpilze
  • Champignon
  • Morcheln
  • Mu-Err
  • Pfifferlinge
  • Shiitake
  • Steinpilze
  • Trüffelpilz

Basische Keimlinge & Sprossen

  • Alfalfa Sprossen
  • Bockshornklee Sprossen
  • Braunhirse Sprossen
  • Brokkoli Sprossen
  • Dinkelkeimlinge
  • Gerstenkeimlinge
  • Hirse Sprossen
  • Leinsamen Sprossen
  • Linsen Sprossen
  • Mungobohnen Sprossen
  • Radieschen Sprossen
  • Rettich Sprossen
  • Roggenkeimlinge
  • Rotkohl Sprossen
  • Rucola Sprossen
  • Senf Sprossen
  • Sonnenblumenkern Sprossen
  • Weizenkeimlinge

Basische Kräuter & Salate

  • Basilikum
  • Bataviasalat
  • Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Brennnessel
  • Brunnenkresse
  • Chinakohl
  • Chicorée
  • Chilischoten
  • Dill
  • Eichblattsalat
  • Eisbergsalat
  • Endivien
  • Feldsalat
  • Fenchelsamen
  • Friseesalat
  • Gartenkresse
  • Ingwer
  • Kapern
  • Kardamom
  • Kerbel
  • Koriander
  • Kopfsalat
  • Kresse
  • Kreuzkümmel
  • Kümmel
  • Kurkuma
  • Lattich
  • Liebstöckel
  • Löwenzahn
  • Lollo Salate (Biondo & Rosso)
  • Majoran
  • Meerrettich
  • Melde
  • Melisse
  • Muskatnuss
  • Nelken
  • Oregano
  • Petersilie
  • Pfeffer
  • Pfefferminze
  • Piment
  • Rosmarin
  • Rucola
  • Safran
  • Salbei
  • Sauerampfer
  • Schnittlauch
  • Schwarzkümmel
  • Sellerieblätter
  • Thymian
  • Vanille
  • Wildpflanzen
  • Ysop
  • Zimt
  • Zitronenmelisse
  • Zuckerhut

Basische Nüsse & Samen

  • Erdmandeln
  • Mandeln
  • Mandelmus
  • Maronen (Esskastanien)

Basische Getränke

  • Früchtesmoothies
  • Grüne Smoothies
  • Kräutertees
  • Proteinshake mit Lupinenprotein
  • Wasser
  • Wasser mit 1 Teelöffel Apfelessig
  • Zitronenwasser

Hilfe durch basenüberschüssige Ernährung

Wenn Du beschlossen hast, dich in Zukunft verstärkt gesünder zu ernähren, kann Dir das in vielen Lebensbereichen von Nutzen sein. Behalte jedoch immer im Hinterkopf, dass Du nicht gänzlich auf säurehaltige Nahrung verzichten sollst – und dies wahrscheinlich ohnehin nicht kannst. Eine rein basische Ernährung wirst Du nur – als eine Art Diät oder Kur – über einen kurzen Zeitraum hinweg gänzlich strikt praktizieren können.

Eine derartige Entschlackungskur kann für deinen Körper sehr gesund sein und Wunder wirken. Wenn Du dich nur noch ausschließlich basenhaltig ernährst, kann dies deinem Körper auch schaden, da Du ihm zwar einerseits gesunde Stoffe zuführst, ihm andererseits jedoch auch wertvolle, für ihn notwendige, Stoffe vorenthältst.

Machst Du eine komplette Entsäuerung, ist es während dieser Phase natürlich auch ratsam, auf säurehaltige Kost zu verzichten. Aber diese Kur ist zeitlich begrenzt und Du kannst danach wieder umsteigen. Am besten ist es, Du befolgst auf Dauer das Konzept der so genannten basenüberschüssigen Ernährung. Das bedeutet, dass Du dich zwar überwiegend von basenhaltigen Produkten ernährst, jedoch auch säurebildende Nahrungsmittel zu dir nimmst.

Damit dir die Unterteilung in „gute“ und „schlechte“ Säuren geläufiger wird, kannst Du jederzeit einen Blick in die basischen Lebensmittel in der Tabelle werfen.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass Ernährung zwar ein äußerst wichtiger Faktor für die Gesundheit eines Menschen ist, jedoch keineswegs der einzige. Wenn du Probleme wie Kopf- oder Rückenschmerzen hast, kann dir gesunde Ernährung alleine vielleicht nicht helfen. Denn: Arbeitest du viel im Sitzen? Ist dein Alltag stressig? Hast du kaum Zeit für Sport? Auch die in diesen Fragen angesprochenen Aspekte können mit gesundheitlichen Problemen zusammenhängen. Möglicherweise musst Du – zusätzlich zur Ernährung – einige Dinge ändern. Trotzdem: Eine basenüberschüssige Ernährung ist jedenfalls ein guter Anfang und kann dein Leben in vielerlei Hinsicht bereichern.

Dieser Artikel behandelt ein gesundheitliches Thema. Er dient explizit nicht zur Selbstdiagnose und ersetzt auch keine ärztliche Diagnose. Bitte lesen und beachten Sie unbedingt unsere Hinweise zu gesundheitlichen Themen.

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Was ist basische Ernährung und wie gesund ist sie tatsächlich?
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Wer sich an die Prinzipien einer basischen Ernährung hält kann möglicherweise viele Krankheitssymptome verhindern. Eine konstante Übersäuerung ist für
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